Klartext über dich.
30 Tage, die dir nicht nach dem Mund reden.
Ein geführtes Programm zur Selbsterkenntnis. Am Ende hast du kein Chatprotokoll, sondern ein Bild von dir — jede Aussage belegt mit einem Satz, den du selbst gesagt hast, mit Datum.
In Entwicklung · Start geplant für Herbst 2026 · Deutsch, für Erwachsene
Das Problem
Du kennst die Screenshots.
„Act as a world-class psychologist…" — die 30-Tage-Prompts, die gerade überall geteilt werden. Man kopiert sie in ChatGPT und bekommt eine Antwort, die im Moment beeindruckt.
Und dann? An Tag 14 weiß die KI nicht mehr, was an Tag 3 war. Die „Belief Audit" liegt irgendwo im Chatverlauf. Die Aufgabe von gestern hat niemand nachgefragt. Was bleibt, ist ein Gefühl — und nichts, worauf man zurückkommen kann.
Das ist kein Prompt-Problem. Es fehlt alles, was danach kommt: Kontinuität, Struktur, Besitz.
Wie Kernsatz das anders macht
Drei Dinge, die eine Chat-App nicht kann.
Ergebnisse statt Verlauf
Jede Sitzung endet mit einem benannten Ergebnis: Werte-Hierarchie, Angst-Landkarte, Muster-Register. Versioniert. Deine Angst-Landkarte von Tag 5 steht neben der von Tag 30 — und der Unterschied ist der eigentliche Ertrag.
Ein Bild, das du korrigierst
Kernsatz zeigt dir, was es über dich denkt — jeden Eintrag mit Zitat und Datum. Du bestätigst, verwirfst oder schreibst um. Nach zwei Wochen ist es genauer, als es jede KI von allein hinbekommt. Weil du daran gearbeitet hast.
Widerspruch statt Bestätigung
„An Tag 9 hast du gesagt, Freiheit sei dir wichtiger als Sicherheit. Was du gerade beschreibst, klingt umgekehrt." Solche Sätze entstehen nur, wenn jemand mitschreibt. Kernsatz schmeichelt nicht — dafür gibt es eine eingebaute Prüfung.
Ein echtes Ergebnis
So sieht Tag 7 aus.
Nach einer Woche fasst Kernsatz zusammen, was es gehört hat — und lässt dich jede Zeile bestätigen oder streichen. Dieses Beispiel stammt aus einem Testdurchlauf mit einer erfundenen Person.
„Er funktioniert" — und wenn er innehält, wird ihm unwohl, weil er nicht weiß, was dann sichtbar würde.
Die Schwester beschreibt sein Leben seit Jahren mit diesem Satz — und er widerspricht ihr darin nicht.
An einem freien Urlaubstag saß er sechs Stunden am Laptop, ohne dass es von außen verlangt wurde.
Er kann im Nachhinein nicht benennen, was er in diesen sechs Stunden konkret getan hat.
Offene Fragen — was Kernsatz noch nicht weiß: Was füllt die Zeit, wenn er „funktioniert"? Woher kommt das Unwohlsein beim Nichtstun?
Jede Aussage trägt ein wörtliches Zitat mit Datum. Was Kernsatz nicht belegen kann, schreibt es nicht — auch wenn es plausibel klänge.
Deine Daten
Das Persönlichste, was du aufschreibst.
Entsprechend behandeln wir es. Nicht als Compliance-Häkchen, sondern als Bauentscheidung.
Warteliste
Zum Start Bescheid bekommen.
Wir suchen Menschen, die früh mitmachen und ehrlich sagen, was nicht funktioniert. Wer sich einträgt, bekommt eine Nachricht zum Start — und vorher höchstens eine Rückfrage, falls wir Testerinnen und Tester suchen.
Fragen
Bevor du fragst.
Ist das Therapie?
Nein — ausdrücklich nicht. Kernsatz stellt Fragen, ordnet deine eigenen Antworten und spiegelt sie belegt zurück. Es diagnostiziert nicht, behandelt nicht und ersetzt keine Psychotherapie. Wenn im Gespräch etwas auftaucht, das mehr braucht als eine App, hört Kernsatz auf und nennt dir Anlaufstellen.
Was kostet es?
Ein Starterprogramm wird kostenlos sein. Das vollständige 30-Tage-Programm ist Teil eines Jahresabos; die Preisgestaltung steht noch nicht endgültig fest — deshalb fragen wir oben danach.
Wer steckt dahinter?
Ein kleines Projekt aus Gera, kein Konzern. Verantwortlich ist VectorAI, Christian Berger — vollständige Angaben im Impressum. Die inhaltlich sensiblen Teile des Programms werden vor dem Start fachlich geprüft.
Läuft das mit ChatGPT? Wer liest meine Einträge?
Kernsatz nutzt Sprachmodelle mehrerer Anbieter für die Gesprächsführung. Mit allen bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung, und deine Inhalte werden nicht zum Training verwendet. Kein Mensch liest mit — außer du bittest uns ausdrücklich darum, etwa bei einem Fehler.
Ab welchem Alter?
Ab 18. Für Jugendliche gelten andere Anforderungen, denen wir zum Start bewusst nicht gerecht werden wollen, ohne sie richtig umzusetzen.